Surfen, Surfspots, Surfsport

Südafrika

Surfen in Südafrika

Südafrika ist das Surfer-Paradies mit den meisten Sideshore-Wellenspots auf engstem Raum, vor einmaliger Kulisse und relaxter Beach-Atmosphäre. Pünktlich Ende Mai, wenn die hawaiianische Saison endet, eröffnen die internationalen "Top-Rider" die südafrikanische Winter-Surfsaison. Von September bis Mai sorgt der berühmte Südostwind "Cape Doctor" für extrem gute Surfbedingungen. Entlang der westlichen Atlantikküste, der Halbinsel "Cape Peninsula" mit dem Kap der Guten Hoffnung, einem der windigsten Orte der Welt, reiht sich ein Spot an den nächsten. Die fetten Atlantikswells garantieren spektakuläre Wellenritte für Bigwave-Rider. Doch auch alle anderen, egal welcher Surf-Disziplin, vom Crack bis zum Beginner kommen hier voll auf ihre Kosten. Für letztere gibt es in jedem Küstenort qualifizierte Surfschulen oder komplette Tourangebote mit Unterricht, Unterkunft, Verpflegung. Es gibt auch unzählige Leih-Ausrüster.

Anfänger und Unroutinierte sind an der Westküste in der Bucht von Langebaan, in der Big Bay am Bloubergstrand, Muizenberg und um die Algoa Bay und Silvic Bay (bei Port Elizabeth) sehr gut aufgehoben. Südlich von Langebaan in Richtung Kapstadt folgen Yzerfontein, Van Riebeeckstrand (Wellen in mehreren Sets), An Luv, mit kleineren Wellen, Melkbosstrand. Der Beachbreak vor Hagkat ist mühsam und das ist gut so, denn dieser Traumspot mit "BIG-AIR"-Rampen gehört den Experten. Table View und direkt vor Kapstadt die Wellenreiter-Klassiker Sunset Beach und Milnerton Lighthouse mit fetten Aerials für Frontside-Ritte. Nach den atlantischen "Cape Peninsula"- Bigwave-Spots Llandudnot, Noordhoek, Kommetjie, Crayfish Factory, Witsands, Scarborough, Misty Cliffs, Platboom endet der Atlantik und die "Region Kapstadt". Es beginnt der um 10 C wärmere Indische Ozean mit den Spots der Garden Route: Mossel Bay, Wilderness, Sedgefield, Knysna, Plettenberg Bay, St. Francis Bay und dem afrikanischen Wellenreiter Mekka Jeffery's Bay (Supertubes, jährliche Billabong Pro WCT), etliche bei Port Elisabeth, der "windigen Stadt". Die anschließende "Wild Coast" bis Durban ist touristisch nicht entwickelt, so dass die North Beach von Durban das "Schlusslicht" der afrikanischen Surf-Spots bildet.